Mylily CBD Erfahrungen

Kontraindikationen: Wann CBD & Co. nicht passen

Wusstest du, dass CBD die Wirkung einiger verschreibungspflichtiger Medikamente deutlich verändern kann? Bei bestimmten Vorerkrankungen oder Medikamenten ist Vorsicht geboten. Hier findest du klare Hinweise, wann du lieber Abstand nehmen oder vorher mit einem Arzt sprechen solltest.

Wichtige Kontraindikationen

Schwangerschaft und Stillzeit: Vermeide CBD, THC, THCP und ähnliche Cannabinoide während Schwangerschaft und Stillzeit. Cannabinoide passieren Plazenta und Muttermilch. Es gibt keine belastbaren Studien, die Sicherheit garantieren.

Gerinnungshemmer (z. B. Warfarin): CBD beeinflusst Enzyme der Leber (CYP450). Das kann den Abbau von Blutverdünnern stören und zu stärkeren Blutungen führen. Wenn du Blutverdünner nimmst, sprich unbedingt vorher mit deinem Arzt und lass die Blutwerte kontrollieren.

Antiepileptika und Psychopharmaka: Manche Antiepileptika (z. B. Clobazam) oder Antidepressiva/Antipsychotika werden durch CBD stärker oder schwächer wirksam. Nur unter ärztlicher Aufsicht kombinieren – bei Kindern gilt das ganz besonders (Epidiolex ist das einzige verschriebene CBD-Produkt für bestimmte Epilepsien).

Lebererkrankungen: Bei eingeschränkter Leberfunktion können sich Cannabinoide anders verstoffwechseln. Ärztliche Kontrolle der Leberwerte (ALT, AST) ist ratsam, bevor du regelmäßig CBD nutzt.

Psychische Vorerkrankungen: Produkte mit psychoaktiven Cannabinoiden (THC, THCP, HHCp) können Psychosen verschlechtern oder erste Symptome auslösen, besonders bei Menschen mit familiärer Veranlagung für Schizophrenie oder schweren Psychosen. Hier ist Vorsicht geboten oder besser: meiden.

Operationen und Anästhesie: Informiere Chirurgen und Anästhesisten über Cannabinoid-Konsum. Häufig wird empfohlen, CBD und THC einige Tage bis zwei Wochen vor Operationen abzusetzen, da Wechselwirkungen mit Narkosemitteln möglich sind.

Drogentests: Vollspektrum-CBD-Produkte können Spuren von THC enthalten und damit Drogentests positiv machen. Delta-8/Delta-9/THCP erhöhen das Risiko weiter. Wenn du regelmäßig getestet wirst, wähle THC-freie Isolate und frage nach Laborberichten.

Praktische Tipps für den Alltag

Check die Inhaltsstoffe und Labor-Reports (COA). Starte immer niedrig und steiger langsam («start low, go slow»). Kombiniere nicht mit Alkohol oder starken Schlafmitteln ohne Absprache. Sag deinem Arzt, welche Nahrungsergänzungen und Medikamente du nimmst. Bei Unsicherheit: Szene-Produkt weglegen und Profi fragen – Apotheker oder behandelnder Arzt helfen oft weiter.

Kurz und knapp: CBD kann vieles, aber nicht für alle und nicht immer ohne Risiko. Wer Medikamente nimmt, schwanger ist, eine Lebererkrankung oder eine psychische Vorgeschichte hat, sollte vorher mit dem Arzt sprechen. So vermeidest du unerwartete Nebenwirkungen und Überraschungen im Alltag.

Delta-8 Konsum: Für wen ist er ungeeignet?
Lennart Roth

Lennart Roth

Delta-8 Konsum: Für wen ist er ungeeignet?

Delta-8 ist eine Substanz, die zunehmend Aufmerksamkeit erregt, doch sie ist nicht für jeden geeignet. In diesem Artikel untersuchen wir, wer aus gesundheitlichen und rechtlichen Gründen von der Einnahme absehen sollte. Wir beleuchten die potenziellen Risiken und bieten Einblicke, wie man fundierte Entscheidungen über den Konsum von Delta-8 treffen kann. Ziel ist es, die Leser umfassend über die möglichen Kontraindikationen und Sicherheitshinweise zu informieren.

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