Thujon: Was ist es und warum ist es in CBD- und Cannabis-Produkten relevant?

Wenn du Thujon, ein natürliches ätherisches Öl, das in Wermut, Zypresse und einigen Cannabis-Sorten vorkommt. Auch bekannt als Thujone, ist es ein Stoff, der oft mit Rauschzuständen oder Giftigkeit in Verbindung gebracht wird — aber die Wahrheit ist komplexer. Thujon ist kein Cannabinoid, aber es taucht in einigen CBD- und Cannabis-Produkten auf, weil es Teil des Terpenprofils dieser Pflanzen ist. Es beeinflusst den Geruch, den Geschmack und vielleicht sogar die Wirkung — aber nicht so, wie viele denken.

Thujon kommt vor allem in Absinth, einem traditionellen Kräuterlikör, der seit dem 19. Jahrhundert mit mysteriösen Effekten assoziiert wird vor. Damals glaubte man, es verursache Halluzinationen. Heute wissen wir: Die Menge in echtem Absinth ist zu gering, um etwas zu bewirken — die Wirkung kam eher vom hohen Alkoholgehalt. Ähnlich verhält es sich mit CBD-Blüten oder Hanfprodukten: Selbst wenn Thujon enthalten ist, liegt die Konzentration so niedrig, dass es keine pharmakologische Wirkung entfaltet. Es ist kein Rauschstoff, kein Gift — nur ein natürlicher Begleiter.

Thujon ist auch in Wermut, einer Pflanze, die in einigen CBD-Extrakten oder Tinkturen als Trägerstoff oder Aromastoff verwendet wird enthalten. Wenn du eine CBD-Creme oder ein Öl mit Wermut-Extrakt kaufst, ist Thujon möglicherweise dabei — aber in winzigen Mengen. Die Europäische Union erlaubt es in Lebensmitteln und Kosmetika, solange die Dosis unter 35 mg/kg bleibt. In der Praxis sind es oft nur Bruchteile davon.

Warum also ist Thujon überhaupt erwähnenswert? Weil es ein Beispiel dafür ist, wie leicht Pflanzenstoffe missverstanden werden. Du liest "Thujon" auf der Zutatenliste und denkst: Das ist gefährlich. Aber das ist es nicht — zumindest nicht in den Mengen, die in CBD-Produkten vorkommen. Es ist wie bei Koffein: In einer Tasse Kaffee ist es harmlos, in einer Packung Pulver könnte es tödlich sein. Die Dosis macht das Gift — und bei Thujon in CBD ist die Dosis praktisch irrelevant.

Die meisten Menschen, die CBD nutzen, interessieren sich für CBD, THC oder Terpene wie Myrcen oder Limonen. Thujon spielt eine unsichtbare Rolle — es trägt zum Aroma bei, vielleicht zur Stimmung, aber nicht zur Wirkung. Es ist ein Nebenschauplatz, kein Hauptakteur. Und trotzdem wird es oft als Warnsignal verwendet, um Produkte abzulehnen. Dabei ist es genauso harmlos wie der Geruch von Zitrone oder Pfefferminze.

Was du hier findest, sind Artikel, die sich mit den Stoffen beschäftigen, die wirklich zählen: CBD, HHC, Terpene, Cannabinoide — und manchmal, ganz nebenbei, auch Thujon. Du wirst sehen, wie sich Wirkungen wirklich zusammensetzen, warum manche Produkte schwach wirken und was wirklich hinter den Zutatenlisten steckt. Keine Angst vor komplizierten Namen. Keine Panik vor unbekannten Stoffen. Nur klare Fakten — und was du wirklich wissen musst.

Wie viel Thujon braucht es, um Halluzinationen zu bekommen?

Wie viel Thujon braucht es, um Halluzinationen zu bekommen?

Absinth wird oft mit Halluzinationen in Verbindung gebracht - doch Thujon, der angebliche Wirkstoff, ist in legalen Getränken zu gering, um solche Effekte zu verursachen. Der wahre Rausch kommt vom Alkohol.

Weiterlesen