Verkauft PetSmart CBD-Produkte für Hunde und Katzen?

Wenn du nach CBD-Produkten für dein Haustier suchst, fragst du dich vielleicht: PetSmart verkauft CBD? Die Antwort ist einfach: Nein, PetSmart verkauft keine CBD-Produkte für Hunde oder Katzen - weder als Futter, als Tropfen noch als Leckereien. Das gilt für alle Filialen in den USA und Kanada, egal ob online oder vor Ort.

Warum verkauft PetSmart kein CBD?

PetSmart hat sich bewusst gegen die Aufnahme von CBD-Produkten entschieden, trotz des starken Wachstums des Marktes für tierische CBD-Produkte. Der Grund ist nicht, dass CBD unsicher wäre, sondern dass die gesetzliche Lage in den USA und Kanada zu unklar ist. Die FDA hat CBD als Nahrungsergänzungsmittel für Tiere nicht zugelassen. Das bedeutet: Jedes Produkt, das als CBD-Hundefutter oder CBD-Tropfen für Katzen beworben wird, läuft rechtlich auf dünnem Eis. PetSmart will kein Risiko eingehen, das zu teuren Klagen, Rückrufen oder Strafen führen könnte.

Diese Haltung unterscheidet sich von anderen Pet-Retailern wie Petco, die seit 2021 eine kleine Auswahl an CBD-Produkten von zertifizierten Marken wie Verma Farms und cbdMD anbieten. PetSmart bleibt dagegen strikt. Die Firma setzt lieber auf Produkte, die von der AAFCO (Association of American Feed Control Officials) zugelassen sind - also Futter, das klare Nährwertangaben hat und als sicher für Tiere anerkannt ist. CBD fällt nicht unter diese Kategorie.

Was bietet PetSmart stattdessen?

Wenn du nach natürlichen Lösungen für Unruhe, Gelenkprobleme oder Schlafstörungen bei deinem Hund oder deiner Katze suchst, findest du bei PetSmart eine Reihe von Alternativen - alle ohne CBD.

  • Omega-3-Fettsäuren in Fischöl-Kapseln oder Flüssigkeiten - helfen bei Entzündungen und Hautproblemen
  • Glucosamin und Chondroitin für ältere Hunde mit Arthritis - Marken wie Cosequin oder Dasuquin sind in jeder Filiale erhältlich
  • L-Tryptophan in Beruhigungstabletten - unterstützt den natürlichen Serotoninhaushalt, ohne Sedativa
  • Chamomile- und Baldrian-Extrakte in Leckereien - beruhigen ängstliche Tiere, besonders bei Feuerwerken oder Reisen
  • Probiotische Snacks für empfindliche Mägen - von brands wie Purina Pro Plan

Diese Produkte sind alle von der AAFCO geprüft und haben klare Dosierungsanleitungen. Sie wirken langsamer als CBD, aber sie sind legal, sicher und leicht verfügbar - ohne dass du dich mit rechtlichen Grauzonen auseinandersetzen musst.

Wo findest du dann CBD für dein Haustier?

Wenn du dich für CBD entscheidest, solltest du dich nicht an PetSmart wenden. Stattdessen gibt es seriöse Anbieter, die sich auf Haustier-CBD spezialisiert haben.

  • Petly - bietet CBD-Öle mit detaillierten Labortests und spezifischen Dosierungen für Hunde und Katzen
  • Medterra - hat eine eigene Linie für Tiere mit 0 % THC und USDA-zertifiziertem Hanf
  • Charlotte’s Web - eine der bekanntesten Marken, die seit 2018 CBD für Haustiere verkaufen und ihre Ergebnisse öffentlich teilen
  • Hemplucid - bietet CBD-Leckereien mit natürlichen Aromen wie Huhn und Lachs

Alle diese Marken senden ihre Produkte direkt an dich - per Online-Shop oder bei spezialisierten Tierapotheke. Sie liefern zudem detaillierte Zertifikate (COA - Certificate of Analysis), die zeigen, wie viel CBD, THC und andere Inhaltsstoffe im Produkt enthalten sind. Das ist entscheidend: Ein Produkt ohne COA ist ein Risiko. Viele billige CBD-Produkte enthalten weniger CBD als angegeben - oder sogar Schwermetalle und Pestizide.

Tierarzt zeigt Petbesitzern ein CBD-Öl mit 0 % THC und Zertifikat, während Hund und Katze daneben sitzen

Wie viel CBD ist sicher für Hunde und Katzen?

Es gibt keine offizielle Dosierung, aber Experten aus der Tiermedizin geben klare Richtlinien. Die meisten Tierärzte empfehlen:

  • Hunde: 0,1 bis 0,5 mg CBD pro Pfund Körpergewicht, zweimal täglich
  • Katzen: 0,05 bis 0,25 mg CBD pro Pfund, einmal täglich

Beispiel: Ein 50-Pfund-Hund bekommt 5 bis 25 mg CBD pro Tag. Ein 10-Pfund-Katze bekommt 0,5 bis 2,5 mg pro Tag.

Beginne immer mit der niedrigsten Dosis. Beobachte dein Tier 3-5 Tage lang: Zeigt es mehr Ruhe? Weniger Zittern bei Lärm? Besseren Schlaf? Falls keine Wirkung, erhöhst du die Dosis schrittweise. Niemals mehr als 2 mg pro Pfund - das kann zu Übelkeit oder Benommenheit führen.

Was passiert, wenn dein Tier zu viel CBD bekommt?

CBD ist nicht toxisch - ein Überdosis ist nicht lebensbedrohlich. Aber es kann unangenehm sein. Symptome bei zu hoher Dosis:

  • Schläfrigkeit oder Benommenheit
  • Verlust der Koordination (wankender Gang)
  • Erhöhter Speichelfluss
  • Leichte Durchfall oder Magenverstimmung

Wenn dein Tier eines dieser Symptome zeigt, gib ihm kein CBD mehr und warte 24 Stunden. Falls es sich nicht bessert, rufe deinen Tierarzt an. Die meisten Fälle bessern sich von selbst - aber bei Katzen, die sehr empfindlich sind, kann eine kleine Überdosis länger anhalten.

Was ist mit THC? Darf das in CBD-Produkten für Tiere sein?

Nein. THC ist für Hunde und Katzen gefährlich. Selbst kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen: Zittern, Erbrechen, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit - manchmal sogar Tod. Deshalb muss jedes CBD-Produkt für Tiere 0 % THC enthalten. Das ist kein Verkaufsargument, das ist eine Überlebensbedingung.

Marken wie Charlotte’s Web oder Medterra testen ihre Produkte auf THC und veröffentlichen die Ergebnisse. Du solltest immer nach dem Begriff “Broad Spectrum” oder “Isolat” suchen - das bedeutet: kein THC. Vermeide Produkte mit “Full Spectrum” für Tiere - das ist nur für Menschen gedacht.

Gegensatz: Unsicheres CBD links mit Gefahren, sicheres CBD rechts mit Zertifikat und CO2-Extraktion

Was sagt der Tierarzt dazu?

Viele Tierärzte sind vorsichtig mit CBD, aber nicht dagegen. Eine Studie der Colorado State University aus dem Jahr 2023 mit 120 Hunden zeigte: CBD reduzierte die Anzahl von Krampfanfällen bei Epilepsie um 33 % - ohne Nebenwirkungen, die medizinisch relevant wären. Eine andere Studie aus der University of Pennsylvania zeigte, dass CBD bei Arthritis die Beweglichkeit verbesserte und die Schmerzmittel-Dosis senkte.

Der Schlüssel ist: Rede mit deinem Tierarzt. Er kennt die Krankengeschichte deines Tieres, weiß, welche Medikamente es nimmt, und kann dir sagen, ob CBD mit anderen Substanzen interagiert. Viele Tierärzte in den USA und Kanada akzeptieren CBD jetzt als Ergänzung - aber nur, wenn es sauber, dosiert und dokumentiert ist.

Wie erkennst du ein seriöses CBD-Produkt?

Nicht jedes CBD-Produkt ist gleich. Hier ist, worauf du achten musst:

  1. COA (Certificate of Analysis): Muss von einem unabhängigen Labor stammen - nicht vom Hersteller selbst. Prüfe den QR-Code oder den Link auf der Verpackung.
  2. THC-Freiheit: “0 % THC” oder “ND (non-detectable)” muss klar auf der Verpackung stehen.
  3. Extraktionsmethode: CO2-Extraktion ist die sauberste Methode. Vermeide Produkte mit Butan oder Propan.
  4. Reinheit: Keine künstlichen Aromen, Farbstoffe oder künstlichen Süßstoffe wie Xylitol - das ist tödlich für Hunde.
  5. Hersteller-Transparenz: Hat das Unternehmen eine Website mit Kontakt, Firmengeschichte und Laborberichten?

Ein Produkt, das das alles nicht bietet, ist kein CBD - es ist ein Risiko. Und du willst dein Haustier nicht einem Risiko aussetzen.

Fazit: PetSmart - nein, aber es gibt bessere Wege

PetSmart verkauft keine CBD-Produkte - und das ist verständlich. Die rechtliche Unsicherheit ist zu groß. Aber das bedeutet nicht, dass CBD für dein Haustier keine Option ist. Es bedeutet nur, dass du dich für einen seriösen Anbieter entscheiden musst - nicht für den nächsten Laden, der “CBD” auf dem Schild hat.

Wenn du nach natürlicher Unterstützung für deine Katze oder deinen Hund suchst, gibt es viele sichere, legalisierte Alternativen bei PetSmart. Wenn du dich für CBD entscheidest, gehe bewusst vor: Prüfe den COA, suche nach 0 % THC, sprich mit deinem Tierarzt und kaufe nur von Marken mit Nachweis.

Dein Tier verdient mehr als eine Marketing-Story. Es verdient eine klare, sichere und bewiesene Lösung - und die findest du nicht bei PetSmart. Aber du findest sie woanders - wenn du genau hinsiehst.

Verkauft PetSmart CBD-Produkte für Hunde oder Katzen?

Nein, PetSmart verkauft keine CBD-Produkte für Hunde oder Katzen - weder online noch in den Filialen. Die Firma verzichtet bewusst auf CBD, da die gesetzliche Zulassung für tierische Nahrungsergänzungsmittel in den USA und Kanada fehlt.

Warum gibt es bei PetSmart keine CBD-Leckereien?

PetSmart vermeidet rechtliche Risiken. Die FDA hat CBD als Nahrungsergänzung für Tiere nicht zugelassen. Produkte, die CBD als Heilmittel bewerben, können als unzulässig eingestuft werden. PetSmart setzt stattdessen auf AAFCO-zertifizierte Produkte mit klaren Nährwertangaben.

Was kann ich stattdessen bei PetSmart kaufen?

Du findest dort Omega-3-Fettsäuren, Glucosamin für Gelenke, L-Tryptophan für Beruhigung, Baldrian-Extrakte und Probiotika - alle AAFCO-zertifiziert, sicher und ohne rechtliche Risiken. Sie wirken langsamer als CBD, aber sie sind bewährt und legal.

Ist CBD für Katzen sicher?

Ja, wenn es 0 % THC enthält und in der richtigen Dosis verabreicht wird. Katzen sind empfindlicher als Hunde. Die empfohlene Dosis liegt bei 0,05-0,25 mg CBD pro Pfund Körpergewicht, einmal täglich. Beginne immer mit der niedrigsten Dosis und beobachte dein Tier genau.

Was ist der Unterschied zwischen Broad Spectrum und Full Spectrum CBD?

Broad Spectrum enthält CBD und andere Cannabinoide, aber kein THC. Full Spectrum enthält auch THC - bis zu 0,3 % - was für Menschen in Ordnung ist, aber für Hunde und Katzen gefährlich. Für Haustiere ist nur Broad Spectrum oder CBD-Isolat sicher.

Wie erkenne ich ein seriöses CBD-Produkt für mein Tier?

Suche nach einem COA von einem unabhängigen Labor, 0 % THC, CO2-Extraktion, keine künstlichen Zusätze und keine Xylitol. Der Hersteller sollte transparent sein - mit Website, Kontakt und Laborberichten. Produkte ohne diese Informationen sind riskant.

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